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Dieses Risotto-Rezept darfst du nicht verpassen!

Der klassiker aus Mailand

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Safranrisotto oder auch Risotto Milanese

Ganz egal ob in der spanischen Paella, im Sushi oder als Beilage zu leckeren Currys. Reis erfreut sich weltweit einer großen Beliebtheit und lässt sich in vielen Gerichten der internationalen Küche entdecken. So zum Beispiel im norditalienischen Risotto, der bei all der Assoziation von Italien mit Pasta und Pizza oftmals in Vergessenheit gerät. Und das, obwohl der Anbau und Verzehr von Reis eine große Tradition in Italien hat. In Zahlen: Rund 50% der europäischen Produktion stammen aus Italien.

Wer einmal im Norden Italiens umhergereist ist, wird sicherlich die Weiten der Reisfelder in der Po-Ebene entdeckt haben. Hier ist man auf den Anbau stärkehaltiger Reissorten spezialisiert. Hier gedeihen Sorten wie Carnaroli oder Arborio, die sich ganz hervorragend für Risotto eignen, da sie dem Risotto eine cremige Konsistenz verleihen.

Übrigens: Die Konsistenz des Risotto kann von Region zu Region variieren, was jedoch gleich bleibt ist die Garmethode: Erst den Reis mit etwas Öl oder Butter bei niedriger Temperatur glasig dünsten und dann Kelle für Kelle die heiße Brühe hinzugeben.

Und ebenso wie die Konsistenz ist auch der Risotto selbst sehr vielseitig: Mal mild, mald deftig, mal fruchtig süß mit Äpfeln und mal ganz edel mit Trüffel-Pilzen. Der Klassiker unter den Risotti ist aber der Risotto alla Milanese, also der Mailänder Risotto. Und wie der zubereitet wird, erfahrt ihr hier bei uns!

Für einen Risotto alla Milanese für vier Personen benötigen wir folgende Zutaten:
- 1,5 Liter Brühe
- 20 g Rindermark
- 6 EL Butter
- 1 kleine Zwiebel, gehackt
- 350 g Carnaroli Reis
- 125 ml Weißwein (optional)
- ½ TL Safranfäden
- 100 g frisch geriebenen Parmesan
- Salz und Pfeffer

Zunächst wird die Brühe zum Kochen gebracht. Die Hitze muss anschließend so reguliert werden, dass die Brühe weiterköchelt.

In einem zweiten Topf werden Rindermark und 4 EL Butter zerlassen und anschließend die Zwiebel bei geringer Temperatur für gute 5 Minuten gedünstet, bis sie glasig ist.

Den Reis einrühren und für 1-2 Minuten dünsten, bis er von der Butter überzogen und glasig ist. Mit dem Weißwein, sofern dieser verwendet wird, ablöschen und umrühren, bis der Wein verdampft ist.

Jetzt geben wir die erste Kelle Brühe hinzu und lassen das Ganze unter Rühren köcheln. Hat der Reis die Brühe aufgesogen, geben wir die nächste Kelle hinzu. Dies wird wiederholt, bis der Reis gar ist – so etwa 15 – 20 Minuten. Wichtig ist jedoch das ständige Rühren! Nur so kann sich die Stärke im Reis mit der Brühe vermengen und dem Risotto die typisch cremige Konsistenz verleihen.

In der Zwischenzeit den Safran in einer Schale mit 2 EL heißem Wasser übergießen, ziehen lassen und vor der letzten Kelle Brühe unter den Reis rühren.

Ist der Reis gar, schmecken wir ihn mit Salz und Pfeffer ab. Hier sollte es nicht zu viel Salz sein, da wir auch noch Parmesan hinzugeben. Dieser wird zusammen mit der restlichen Butter in den Risotto eingerührt. Anschließend lassen wir das Ganze für 5 Minuten ziehen und dann kann gegessen werden.

Wem das zu viel Aufwand ist, dem sei unsere Fertigmischung von Tealdi ans Herz gelegt. Dieser Risotto gelingt innerhalb von 20 Minuten und ohne großen Aufwand. Ideal, wenn es mal schnell gehen soll.

Übrigens: Wer zu diesem herrlichen Risotto einen Wein genießen möchte, sollte auf einen trockenen Weißwein zurückgreifen. Wir empfehlen einen tollen Sauvignon Blanc.

Tags: Rezept, Risotto